Freitag, 20. Juli 2018

Lötschberg Südrampe ab Hohtenn

Heute sind eventuelle Gewitter angesagt,

wir bleiben eher in der Nähe und fahren nach Hohtenn

hier beginnt der schöne Wanderweg der Lötschberg Südrampe

neben uns verläuft die Bahnstrecke mit dem Luogelkin-Viadukt

bald sind wir aber wieder in freier Natur unterwegs

wir nehmen es heute gemütlich und benutzen einige der vielen Ruhebänkli

wir nehmen hier den kleinen Schwenker über die Hängebrücke

kleine Pause in Lidu

auf schönem Weg gehts etwas abwärts

unten im Wald stossen wir auf die Stägeru-Suone

eine schmale Passage

ein abwechslungsreicher Weg

diese Pausenbänkli lassen wir heute aus

es wird nun immer felsiger

nun gehts in den kurzen Stollen

auf Knopfdruck wird er beleuchtet

unter uns rauscht der Jolibach

auf dem Gittersteg dem Bach entlang

Timi liebt diese Gitter nicht so besonders

aber er arrangiert sich doch so einigermassen damit

als Krönung kommt oben dann noch die Hängebrücke

die Hängebrücke über die Jolischlucht

ein Blick runter auf die von uns begangene Konstruktion

da ist auf der anderen Seite doch gerne wieder mal eine Pause angesagt

weiter gehts auf der Südrampe

ein Blick runter nach Raron,
bei einem drohenden Gewitter wäre das schnell erreicht

aber wir machen lieber eine Pause in der sonnigen Beiz auf der Rarnerchumme

viel und gerne sind wir hier schon eingekehrt

Timi bekommt ein Hundeguetzli in Form eines Wanderschuhs!

und auch ich bin weder am Verhungern noch am Verdursten

nun gehts weiter auf unserem geliebten Weg,

der mit den vielen Tunnels

Blick rüber auf die andere Talseite mit unserem weiteren Weg

für einmal gehts durch einen längeren Tunnel

die Bietschtalbrücke kommt in Sicht

unser Wanderweg führt bequem hier drüber

Blick talauswärts von der Brücke aus

und weiter gehts auf der anderen Talseite

und wieder eine Pause beim Riedgarto

da so allmählich Wolken aufziehen, nehmen wir hier den direkten Weg nach Raron

noch ein kurzes Bad in der Manera-Suone

dann gehts zügig abwärts

der steile Weg ist immer recht gut begehbar

schnell kommen wir dem Tal näher

und schon kommen wir an der Niwa-Suone an

einmal mehr ist herrliches Pfötli kühlen angesagt

nun gehts noch ein paar Schlaufen abwärts

und schon kommt die Burgkirche von Raron in Sicht.

Unsere Wanderstatistik von heute,
der gut zweistündige Aufenthalt auf der Rarnerchumme macht sich bemerkbar :-)
wir hätten noch gut 5 Stunden weiter wandern können,
der Regen hat noch lange auf sich warten lassen.


Kommentare:

  1. Wie ich sehe, seid ihr wieder einmal am anderen Ende der Schweiz. Die Touren gestern und heute schauen so erfrischend aus. Heute war es hier in Ontario schon wieder sehr heiss. So heiss, dass es unumgänglich war, in den See zu springen und sich abzukühlen. Die Waldbrände in der Provinz nehmen gehörig zu, wir brauchen dringend Regen.
    LG Anita

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    1. Also wir hatten auch hier angenehm warm. Auf der Rarnerchumme hatte es 34 Grad. Aber Timis Aufenthalte im kalten Gletscherwasser waren sicher erfrischend für ihn. Ich aber liebe so warme Temperaturen sehr, mir wäre es viel zu kalt in einem See. Es friert mich jeweils schon, wenn sich Timi neben mir schüttelt :-)
      Gruss vom Werner und Timi

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  2. Ja, ja, schon wieder so eine Tour die schon lange auf unserer Pendenzenliste steht. Das erneute gluschtig machen ist euch gelungen. Auch bei uns sind die Gewitter den ganzen Tag auf und hinter dem Berg vorbeigezogen und haben erst in der Nacht unseren Garten ein wenig befeuchtet.
    Neue Woche - neues Glück, auf das hoffen Ayka und Erika

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    1. Auch bei uns hat es irgendwann in der Nacht geregnet, aber am Morgen war wieder alles aufgetrocknet, wir hatten keinen Stubenarrest. Obwohl unsere gewünschte Tour nicht durchführbar war. Mehr davon später!
      Gruss vom Werner und Timi

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  3. Mit dieser tollen Wanderung macht ihr uns so richtig gluschtig.. Wie war das genau, ist der Timi über die Hängebrücke gepfotet?
    Also, die Thurgauer warten nach wie vor vergeblich auf Regen...Sämtliche Rasenflächen in der Umgebung total dürr... das war noch nie da, aber es gibt in der Landwirtschaft schlimmeres.
    ES grüssen Trudy und A-Yana

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    1. Timi hat diesmal wirklich alle Gitter überpfotet. Normalerweise wartet er immer vor solchen Gittern, damit ich ihn rübertrage. Aber momentan scheinen ihm diese Gitter nicht viel auszumachen.
      Ich selbst warte nicht auf den Regen. Falls es nämlich noch eine Weile trocken bleibt, fällt dafür möglicherweise die idiotische Knallerei am 1. August ins Wasser :-)
      Du mit deinem farbenfrohen Garten wünschst das natürlich anders, da ist nun halt weiterhin fleissiges Tränken angesagt.
      Gruss vom Werner und Timi

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  4. Wie mir scheint: eine heftige Strecke! Von Timi weiss ich, dass er Wege mit breiteren Bademöglichkeien bevorzugt :-)

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    1. Meine Bedenken vor plötzlichen Gewittern in den Bergen war aktuell grösser als Timis Wunsch nach Bademöglichkeiten. Ich wollte im Notfall wieder schnell zurück sein, deshalb waren wir nur ganz in der Nähe unterwegs.

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  5. auf dieser Wanderung wärs mir eindeutig zu heisse gewesen. Gruess Jürg

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    1. Die Südrampe ist recht warm im Hochsommer, das stimmt. Aber wie du mich kennst, für mich war das Vergnügen pur! Die lange Pause auf der Rarnerchumme und die vielen Suonen haben es aber auch für Timi erträglich gemacht, denke ich.
      Gruss vom Werner und Timi

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