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Montag, 17. Juli 2017

Bahnlehrpfad Preda - Bergün

Heute, am 14. Juli 2017 wollen wir den Bahnlehrpfad ab Preda begehen.
Wir steigen in Bergün in den erstbesten Zug in Richtung Preda.
Der Infobildschirm mit Alp Grüm beunruhigt mich nicht, der Zug wird heute ohne uns hinfahren.
Die Fahrt geht los, aber in Preda geht diese Fahrt ohne Halt weiter.
Kaum zu glauben, Samedan und Pontresina werden ebenso ohne Halt durchfahren,
bald liegt auch der Morteratschgletscher, die Seilbahn zur Diavolezza,
der Lago Bianco mit dem Ospizio Bernina hinter uns!
Es geht bereits wieder abwärts, der nächste Halt Alp Grüm wird nun angezeigt.
Nun ja, wie viele andere steigen wir hier aus, es ist ein Fotohalt hier.
Manchmal erlebt auch ein routinierter Bahnfahrer noch Überraschungen :-)

Nach ein paar Minuten fährt der Zug dann ohne uns weiter,

und wir nehmen den kleinen Aufstieg zum Restaurant Belvedère unter die Füsse

ich geniesse die tolle Aussicht bei Kafi und hausgemachtem Kuchen

ein verlockender Weg würde hier zum Sassal Mason hoch führen,
sollen wir oder sollen wir nicht?

Im Süden sind die Wolken ziemlich dicht,

und der heute böige Wind in Verbindung mit meiner dünnen Jacke bewägt uns dazu,
mit dem nächsten Zug den Weg zurück nach Preda zu fahren.

Diesmal klappt alles, unser Zug hält in Preda :-)

wir landen mitten auf der Baustelle vom neuen Albulatunnel

Transportbänder für Tunnelausbruch kreuz und quer über uns

nun gehts aber wirklich los auf dem Bahnlehrpfad

eine Weile lang begleiten uns noch letzte Ausläufer der Transportbänder

die ersten Häuser von Naz kommen in Sicht

eine gute Kollegin hat mir empfohlen, hier einen kleinen Abstecher zu machen

dieser lohnt sich sehr

wir tauchen in eine zauberhafte Landschaft ein

ob talabwärts

oder talaufwärts

der Eindruck ist immer attraktiv

auch Timi kommt hier auf seine Kosten

nun kehren wir wieder nach Naz zurück

und weiter gehts auf dem Bahnlehrpfad

schon viele Male sind wir hier durchgefahren,
vom Fussweg aus präsentiert sich alles etwas anders

attraktiver Wegverlauf

die Schienen, Brücken und Züge der RhB begleiten uns

weiter auf dem erlebnisreichen Weg

die Brücke mal aus anderer Perspektive

und immer wieder dem rauschenden Albula entlang

Timi hat heute ausgiebigen Wasserkontakt

unter einem weiteren Viadukt hindurch

da ist sogar ein RhB Krokodil unterwegs!

leider geht nur nachträglich digitales reinzoomen

unser Weg führt nun etwas aufwärts

und wird langsam spektakulärer

die Landschaft wird rauher

auf der anderen Talseite verlaufen Bahn und Strasse

abwechslungsreich und ruhig gehts weiter

der Zug der RhB auf der anderen Talseite sieht wie am Fels angeklebt aus

wir sind nun auf der verkehrsabgewandten Talseite

der Weg ist aber immer gut gesichert und einfach zu begehen

durch grüne Alpweiden gehts nun abwärts

vorne hinter dem Wald kommt die Kirche von Latsch in Sicht

dem Vitaparcours entlang gehts weiter abwärts

zur Freude vom Timi sind wir wieder im Talgrund angekommen 

vorne kommt Bergün in Sicht, bald gibts Abendessen!


Mit unserem Abstecher in Naz waren wir heute 3 Stunden unterwegs,
etwa 80 Höhenmeter aufwärts und 500 abwärts.


Samstag, 15. Juli 2017

Spaziergang im Vinschgau

Am 13. Juli 2017 fahren wir mit dem Postauto von Zernez
über den Ofenpass, runter ins Val Müstair, dort über die Grenze nach Italien.

In Glurns/Glorenzo steigen wir aus

auf dem Dorfplatz

Glurns ist ein historischer Ort mit vollständig erhaltenen Stadtmauern

wir gehen auf Entdeckungstour

auf hölzernem Steg der Stadtmauer entlang

wir dürfen hier auch ein Museum besuchen

ein Holzmodell der Stadt Glurns

in der Kirche von Glurns

wir wenden uns nun einem Stadttor zu

es wird sofort ländlicher

Blick zurück auf das schöne Städtchen Glurns

es geht auf sonnigem Weg übers Land

vielerorts wird ausgiebig bewässert

wir treffen in Laatsch/Laudes ein

auf dem Dorfplatz

der Weg hat durstig gemacht

das hier übliche FORST-Bier schmeckt vorzüglich

Dorfrundgang in Laatsch

dann gehts weiter übers Land

die Bewässerung hier ist momentan ausgeschaltet

die ersten Häuser von Mals/Malles kommen in Sicht

farbenfroher Empfang

ein sehenswertes Exemplar

der Turm der Burgruine Fröhlichsburg

hier präsentiert sich Mals eher drei- als zweisprachig :-)

auf dem Dorfspaziergang

fast alles ist zweisprachig angeschrieben

auch im Dorfgebiet wird ausgiebig bewässert

wir kommen zum Bahnhof von Mals,

eine absolute Sehenwürdigkeit ist hier der Wendestern, auch Gleisfünfeck genannt

hier können Lokomotiven gewendet werden,
die Anlage ist auch heute noch betriebsfähig

der renovierte Wasserturm beherbergt heute ein Touristikinformationszentrum

nochmals ein Blick zurück zu der interessanten Gleisanlage

dann gehts für uns mangels Schienenanschluss
mit dem Postauto über den Ofenpass zurück nach Zernez.

Zum Vergleich:
Auf dem weiteren Heimweg besichtigen wir in Samedan
eine Lösung mit Drehscheibe, um Lokomotiven zu wenden.

Das war heute keine richtige Wanderung,
aber ein Spaziergang mit vielen attraktiven Entdeckungen.