Freitag, 11. August 2017

Unterwegs weit hinten im Val d'Anniviers

Am 9. August 2017 fahren wir mit der Bahn nach Sierre,
dann mit dem Bus nach Vissoie und Zinal.

Das Angebot an Wanderwegen führt auch in die Nähe von Montpellier in Südfrankreich ;-)
Zur Info: Montferrier-sur-Lez ist die Partnergemeinde von Zinal.

Wir backen aber kleinere Brötchen, Timi geniesst erst mal einen Start-Trunk

dann starten wir, durchs Dorf Zinal

ausserhalb stossen wir dann schnell auf die viel Wasser führende La Navisence

recht flach gehts durchs Val de Zinal

diese Mine de Cuivre könnte heute besichtigt werden

bis zur vollen Stunde bleibt noch viel Zeit für Erkundungen

es geht über Brücken

mit tollem Blick auf den Bergbach

Steinmännchen hat es hier zuhauf

die Landschaft ist purer Genuss für mich

und auch Timi kommt auf seine Kosten

aber nun gehts langsam aufwärts für uns

was wir doch wieder für ein zufälliges Glück haben mit dem Termin

vorne grüsst der markante Besso

und unter uns schlängelt sich der Bergbach durchs Tal

die Führung durch die Mine La Lée ist gut besucht

und schon sind wir im Berg drin

sehr interessante Infos erfährt man da über Gesteinsschichten und vieles mehr

die Gänge sind teils niedrig,
ohne Helm hätte ich mir sicher einen blutigen Kopf geholt,
Kinder und auch Timi haben da eindeutig Vorteile :-)

nach der interessanten Führung gehts wieder raus in den sonnigen Tag

es hätte da noch so einige bewirtete Hütten zu besuchen

ein Stück weit folgen wir noch dem Wanderweg,

bestaunen schluchtige Ausblicke

es geht noch hoch bis Vichiesso

das reicht aber für heute, wir kehren hier um

teils finden wir einen anderen Wegverlauf

bis wir wieder zu der attraktiven Landschaft mit den Brücken kommen

nun wandern wir auf der anderen Seite vom Navisence zurück

auch hier ist die Landschaft purer Genuss

und eine Pause darf auch mal sein

in Zinal gibts dann noch grosse Einkehr, die Crêpes waren sehr fein!

Einmal mehr geniesse ich die spektakuläre Fahrt runter nach Sierre,
hier die tolle Passage bei Niouc, Les Saints Innocents

und schon bald kommt Chippis und Sierre in Sicht.


Heute waren wir ohne Minenbesuch gut 3 Stunden unterwegs,
etwa 400 Höhenmeter rauf und runter.


Kommentare:

  1. Euer Ausflug ins Zinal vermag auch uns zu begeistern, herrliche Gegend, und dass ihr euch sogar in den tiefen Berg gewagt habt ein Sahnehäubchen. Einzig die Bilder der Eringerherde sind da wohl untergegegangen.
    Grüsse vom nassen Jurasüdfuss
    Erika mit Ayka

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    1. Wir waren da zum ersten Mal in Zinal, auch für uns war alles neu. Den Rinderkontakt haben wir nicht direkt gesucht, drum gibts auch keine Bilder davon.
      Gruss vom Werner und Timi

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  2. wir sind früher einmal von St. Luc über Hotel Weisshorn nach Zinal gelaufen, da geht's am Schluss bös in die Beine - ca. 1000m runter. Hast wiederum schöne Bilder "geschossen". Gruess Jürg

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    1. Ich hab mir deine Tour auf der Karte angesehen, da gabs so etliche Höhenmeter! Da war unsere Tour viel gemütlicher ;-)
      Gruss vom Werner und Timi

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  3. E voilà,
    da steht er, der Hüttenname Cabane du Mountet, welcher mir gestern nicht mehr einfallen wollte, obwohl ich den Weg wegen Migräne 2x machen musste. 29 Jahre sind es her, seit der Besteigung des Zinalrothorn Nordgrates (4221m) im August 1988. :-))
    Schöne, gemütliche Bilder hast du mitgebracht.
    Grüsse Trudy

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    1. Cabane du Grande Mountet, mit 4:20 angeschrieben auf dem Wegweiser in Zinal. Chapeau!
      Vielleicht besuchen wir mal die Petit Mountet, die erscheint mir mit 2:00 noch erreichbar ;-)
      Gruss vom Werner und Timi

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