Donnerstag, 16. Juni 2016

Saut du Day, Romainmôtier et Orbe

Diese Wanderung haben wir am 15. Juni 2016 gemacht.

Wir fahren nach Yverdon und werden dort Zeugen
eines sehr seltenen Naturschauspiels: Blauer Himmel!
In Südfrankreich ist dieses Phänomen zwar auch aufgetreten,
aber in der Schweiz ist das doch eine faszinierende Überraschung!

So, fertig geblödelt :-)
Wir fahren weiter nach Cossonay und steigen um nach Le Day

wir folgen dem Weg runter zur Gorges de l'Orbe

auf einer Brücke über die wild rauschende Orbe

dann durch den Wald abwärts bis ans Ufer der hier ruhigen Orbe

aber das Rauschen ist ganz nah

gewaltige Wassermassen stürzen da runter

dieser Tunnel führt unter dem Saut du Day durch

im Tunnel drin

und schon sind wir auf der anderen Seite

der Saut du Day aus anderer Perspektive

dann gehen wir zurück und folgen dem Wasserfall aufwärts

gut markiert durch die Wildnis

ein Weg so richtig nach unserem Geschmack

eine märchenhafte Stimmung

abwechslungsreich gehts rauf und runter

links von uns rauscht die Orbe vorbei

die Landschaft öffnet sich

wir kommen zur Staumauer vom Lac du Day

unser Weg führt nun dem Ufer entlang

Blick zur aufgestauten Orbe, dem Lac du Day

Le Viaduc über den See, unter der Bahnlinie ist gut der Wanderweg sichtbar

wir kommen beim Viaduc an

unser Weg verläuft direkt unter der Bahnlinie Le Day - Vallorbe

Blick von der Brücke auf die Orbe, hinten der Dent du Vaulion

auf der anderen Seite erstreckt sich der Lac du Day

Wegweiser auf der anderen Seite vom Viaduc

bald kommen wir zurück zum Bahnhof von Le Day,
hier verzweigt sich die Bahnlinie von Vallorbe her kommend,
nach Cossonay und nach Le Brassus im Vallée de Joux

Blumenvielfalt beim Bahnhof

bald fährt unser Zug ein

wir fahren eine Station weiter bis Bretonnières,
wohl einer der kleinsten Bahnhöfe der Schweiz

mit dem Boxer Bier im Dorf ist nichts,
die Beiz ist leider bis 17 Uhr geschlossen :-(

dafür gehts auf schönem Wanderweg durch die weite Landschaft

Timi geniesst die Gegend auch

das Welschland, wie es uns gefällt

herrlich weite Ausblicke

nun gehts ein Stück durch den Wald

es geht sanft abwärts

und wir kommen nach Romainmôtier

wo wir erst mal gemütlich einkehren

die Bierkarte ist mehr als einen Blick wert

es gibt ein La Sacrée Indian Pale Ale
aus der nur ein paar Meter entfernten lokalen Brauerei

auch die weitere kulinarische Verpflegung mundet ganz toll!

zum Abschluss noch eine weitere Spezialität, ein La Tréflée Old Ale

bevor ich zuviele Sorten Bier ausprobiere,
sehen wir uns dieses mittlelalterliche Romainmôtier noch etwas an

auf dem Dorfrundgang

viel Grün am Wegrand

auf abwechslungsreichem Pfad

vielen historischen Bauten entlang

eine ganz spezielle Atmosphäre hat dieses Dorf

an der Hauptstrasse von Romainmôtier

und wieder mal ein Torbogen

so langsam lassen wir das Dorf hinter uns

wir folgen dem Bach Nozon

wo Timi sich auch wieder mal einen Schluck genehmigt

auf schönem Weg gehts weiter

schon fast eine Suone

wir kommen nach Croy

hier fahren wir wieder ein Stück mit dem Zug weiter, eine Station bis Arnex

und von dort sind wir mit dem Bus schon nach ein paar Minuten in Orbe,
mit der Bahn hätten wir über Cossonay und Chavornay viel mehr Zeit gebraucht

wir gehen runter an die Orbe

der Fluss Orbe fliesst nämlich durch die Stadt Orbe :-)

Pause an einem idyllischen Plätzchen

wir sind hier eigentlich mitten in der Stadt Orbe,

aber diese Stadt befindet sich etwa 30m hoch über uns

so langsam gehen wir nun aufwärts

wir kommen rauf in die Stadt

auch Orbe ist eine ganz gefällige Ortschaft

dieses Stumpengleis ist doch ein Blickfang

aber das 'normale' Gleis führt schon ganz durch die Stadt

Blick runter auf unseren vorher begangenen Weg

über diese Brücke gehen wir weiter

bis zur Bahnstation St. Eloi, wo der Zug noch per Handzeichen
zum Anhalten aufgefordert werden muss :-)
Schöne Nostalgie, die hier perfekt funktioniert!
Wir fahren nun über Chavornay und Yverdon wieder nach Hause.

Heute waren wir etwa 6 Stunden unterwegs,
die meisten dieser Wege waren uns schon bisher bekannt,
wir haben uns für heute einfach die schönsten Teile ausgesucht.
Es sind ein bisschen mehr Bilder als normal, aber wir haben ja auch viel erlebt.


Kommentare:

  1. Guten Morgen ihr zwei Welschen. Das war ja enorm abwechslungsreich, da schaut man gerne viele Bilder an, kein einziges ist zu viel. Da wo ihr unterwegs seid braucht es wohl keinen Schirm, aber das Moos gedeiht trotzdem prächtig. Die kulinarische Seite einer Gegend ist auch immer interessant :-)
    Habe die lange Wanderung sehr genossen, auf dem Sofa.
    Liebe Grüsse
    Trudy

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    1. Ich habe bei den vielen bemoosten Stellen öfters mal an dich gedacht! Es sieht schon märchenhaft aus dort, zudem waren wir ganz alleine unterwegs, was die Stimmung jeweils noch geheimnisvoller macht.
      Vielleicht gehts bald wieder mal an den Saut du Doubs, da kannst du dich auf weitere Moosbilder freuen!
      Gruess vom Werner und Timi

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  2. Aha! Rosinenpicken habt ihr gemacht. Das ist wohl eine Kunst, die richtigen Wege mit den richtigen Bahnstationen zu verbinden. Die Wanderung hat auch mir Spass gemacht und ich müsste jetzt eigentlich eine Schweizerkarte hervornehmen, um genau zu wissen, wo ihr durchmarschiert seid. Da bin ich höchstens mit dem Zug vorbeigefahren, als ich in Genf wohnte, oder?
    LG Anita

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    1. In der Schweiz ist alles so gut ausgeschildert, da ist es keine Kunst, Bahnstationen mit den Wanderwegen zu verbinden. Auf den meisten Wegweisern zeigt ein Symbol an, ob am erwähnten Ort ein Bus oder ein Zug fährt. Und Wanderwegweiser hat es so gut wie an allen Bahnhöfen.
      Die bewanderte Gegend liegt an der Bahnstrecke Lausanne-Yverdon links, Richtung Frankreich. Die nächste grössere Ortschaft ist Vallorbe.
      Gruss vom Werner und Timi

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    2. Oh, oh, in Geographie eine 1 diesmal... Vallorbe kenne ich dann wieder, die Höhlen sind dort und ein Eisenbahnmuseum. Ich kam damals allerdings von Genf via Lac de Joux. Tolle Gegend dort.
      Gruss zu euch
      Anita

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  3. Da habt ihr uns aber echt gluschtig gemacht, Frauchen hat diese Gegend schon länger auf dem Radar und nun hat sie bei euch noch einen weiteren Appetitanreger bekommen. Wir haben euch gerne begleitet, der einzige Vorteil der vielen Regenfälle sind die wunderbaren Wasserfälle.
    Grüsse von den pudelnassen Jurasüdfüsslern

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    1. Die Gegend begeistert uns jedesmal aufs Neue, es ist ganz einfach toll hier. Und für uns sind auch die extrem guten ÖV-Verbindungen hier ein Segen. Der Saut du Day sieht bei weniger Wasser eher besser aus, diesmal sind die vielen einzelnen Stufen gar nicht mehr aufgefallen.
      Gruss vom Werner und Timi

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